Donnerstag, 25. August 2016

FC Arminia 03 Ludwigshafen 3-3 TSV Schott Mainz (0-2)

Haag-Park-Arena, Zuschauer: 200
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, 5. Spieltag

Urlaub mit meiner Freundin im Schwarzwald. Tolles Wetter, teilweise sogar etwas zu heiß. Einige kleine Touren von Oberkirch nach Straßburg, Offenburg, den Allerheiligen-Wasserfällen oder der Stuttgarter Zoo "Wilhelma" standen an der Tagesordnung. Nach Spielen habe ich zwar geguckt, allerdings war ja Urlaubszeit und da wollte ich nicht unbedingt mehr als 30 Minuten zum Spiel fahren. Das einzige Spiel, was in Frage kam, war die Partie in Ludwigshafen. Morgens wurde eh der Stuttgarter Zoo besucht. Dieser war jetzt zwar nicht der größte, allerdings war er sehr schön gestaltet. Auch der Botanische Anteil im Zoo kam nicht zu kurz, was einige schöne Bilder zur Folge hatte.
Von Stuttgart ging es dann direkt weiter nach Ludwigshafen. Die Innenstadt ist die reinste Katastrophe - Hässlich und viele Baustellen. Also direkt zum Platz. Dort wurde in der Gaststätte "Zur Arminia" lecker gegessen. Jeder der Zeit hat und dort ein Spiel gucken geht, sollte vorher dort Essen gehen. Zehn Minuten vor Anpfiff ging es dann durch die Eingangstore. Und wie soll es anders sein trifft man auch hier wieder ein bekanntes Gesicht. Zu dritt wurde die Partie rasend schnell verquatscht. Die Mannschaften zeigten dazu noch einen super Auftritt. So ging Mainz verdient mit 2-0 in Führung. Nach der Pause waren die Gastgeber aber wie ausgewechselt und drehten das Spiel komplett. Als dann keiner mehr mit dem Ausgleich rechnete, klingelte es dann mit dem Schlusspfiff doch nochmal im Kasten der Arminia. Da meine Freundin bei der obligatorischen Bratwurstwette auf ein Unentschieden getippt hat, war dies natürlich doppelt ärgerlich.
Aber halb so wild, schließlich gab es ja einen neuen Ground, welcher bis auf eine kleine Stahlrohrtribüne keinen Ausbau hat. Auf der Tribüne können exakt 103 Zuschauer überdacht sitzen.
Nachdem die letzten Fotos geknipst wurden, ging es auch schon direkt wieder nach Hause.












Freitag, 19. August 2016

RS Horrem 13-0 TSV Norf III (4-0)

Bezirkssportanlage Horrem, Zuschauer: 43
Kreisliga C, Gruppe 1 (GV/NE), 3. Spieltag

Heute besuchte ich erneut die letzte Liga in Neuss. Diesmal war die Gastgebende Mannschaft sogar eine Erste Mannschaft und keine Reserve. Rasensport Horrem hat vor drei Jahren sogar noch Kreisliga A gespielt. Aber seit dem Abstieg in die Kreisliga B lief wohl einiges schief. Nun soll ein Neuanfang im Form eines Aufstieges her. Der Grundstein in den ersten Spielen ist bereits geschafft. Zu Gast war heute die Drittvertretung aus Norf. Horrem gab auch von der ersten Sekunde das Tempo an und ging verdient mit einer 4-0 Führung in die Pause. Von Norf war quasi keine offensive Bemühung erkennbar. Nach der Pause dauerte es erst ein wenig bevor die nächsten Tore fielen. Am Ende gab sich Norf auch auf, sodass Tore quasi im Minutentakt fielen. Das Spiel hätte auch noch deutlich höher ausfallen können, aber Horrem scheiterte oft am besten Norfer - dem Torwart.

Horrem verfügt über zwei Plätze (Asche und Rasen). Gespielt wurde heute aber auf dem Rasen, da ein Flutlicht vorhanden war. Ausbau ist absolut keiner vorhanden. Lediglich ein paar Bänke sind vorhanden.
Mittlerweile teilt sich Horrem die Anlage mit der TJ Dormagen, da die eigene Anlage a) durch ein Flüchtlingszelt blockiert wird und b) eh die Planungen vorsehen diese Anlage in den nächsten Jahren aufgrund von Sparmaßnahmen zu schließen.






Montag, 15. August 2016

TuS Reuschenberg II 0-3 SV Germania Grefrath (0-0)

BSA Am Südpark Nebenplatz (Asche), Zuschauer: 25
Kreisliga C, Gruppe 1 (GV/NE), 1. Spieltag

Nachdem ich am Mittwoch die neue Saison bereits mit dem Spiel Delhoven-Rommerskirchen eingeleitet habe, blieb ich heute ebenfalls im Rhein-Kreis-Neuss. Diesmal wurde die Anlage des TuS Reuschenbergs besucht. Mit der Germania aus Grefrath gastierte sogar eine erste Mannschaft in der letzten Neusser Liga. Leider ist dies kein seltenes Phänomen, da in den letzten Jahren einige Vereine Probleme haben.
Kurioses zum Anpfiff - Der Torwart der Gastgeber hatte nur einen Kapuzenpulli an und wurde vom Schiedsrichter aufgefordert ein richtiges Torwarttrikot anzuziehen. Anstatt den Pulli auszuziehen wurde minutenlang versucht, dass Torwarttrikot über den Pulli zu ziehen, am Ende sogar erfolgreich.

Grefrath war von der ersten Minute an die bessere Mannschaft. Einzig der Torwart der Gastgeber wusste dagegen zu Halten. Zur Pause konnte Reuschenberg die Null noch Halten. Je länger das Spiel ging, desto weniger Luft hatten die Gastgeber. Am Ende hatten die Grefrather fast immer Überzahl am gegnerischen Sechszehner. Das Ergebnis geht in der Höhe auch vollkommen in Ordnung, da Reuschenberg einfach nicht in der Lage war, hier irgendwas entgegenzusetzen.

Da der Hauptplatz nicht über ein Flutlicht verfügt wurde auf dem Nebenplatz gespielt. Eine Asche die auf einer Längsseite einen kleinen Graswall hat. Ansonsten gab es noch ein paar Bänke zum Sitzen.






Donnerstag, 11. August 2016

FC Delhoven 0-0 SG Rommerskirchen/Gilbach (0-0)

BSA Delhoven, Zuschauer: 150
Bezirksliga Gruppe 2 (Niederrhein), 1. Spieltag

Mehr als zwei Monate sind seit meinem letztem Spiel vergangen. Doch so allmählich juckte es mir schon wieder unter den Fußnägeln, sodass ich heute endlich meine neue Saison eingeleitet habe. Die Ehre wurde dann dem Dormagener Aufsteiger Delhoven zu teil. Diese versuchten im Derby gegen die benachbarten Rommerskirchener die ersten Punkte einzufahren. Vier Euro sollte mich der Spaß kosten. Dafür war der Kaffee hervorragend, was man vom Fleisch nicht sagen kann - zäh ist hier gar kein Ausdruck.
Dann wurde halt wieder Fussball geguckt und mit Markus das Spiel verquatscht.
Die Partie war sehr umkämpft. In der ersten Halbzeit war Delhoven einen ticken besser, schoss sogar ein Tor, welches aber wegen Abseits nicht zählte. Im zweiten Abschnitt nahmen dann die Gäste das Ruder in die Hand und scheiterten auch an sich selber. Unterm Strich geht das Unentschieden in Ordnung, Einzige fragwürdige Entscheidung war eine Gelbe Karte nach drei Minuten. Der Delhovener Stürmer war quasi auf dem Weg zum Tor und wurde vom letzten Verteidiger Zentimeter vor dem Strafraum zu Fall gebracht. Ein anderer Schiedsrichter hätte hier auch durchaus Rot geben können.

Gespielt wurde wie bei fast jedem Wetter auf Rasen, welcher aber in einem miserablem Zustand ist. Ein paar Stehtische sowie vereinzelte Sitzbänke waren hier die Highlights auf der Anlage.







Donnerstag, 2. Juni 2016

BV Rentfort n.V. 2-2 n.E. 3-0 Firtinaspor Gelsenkirchen (0-0, 2-2, 2-2)

Fürstenbergstadion, Zuschauer: 500
Relegation Bezirksliga (Gelsenkirchen)

Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga. Die beiden Meister der jeweiligen A-Ligen in Gelsenkirchen spielen heute den Aufsteiger in die Bezirksliga aus. Beide Mannschaften waren mir bis heute nicht bekannt, genauso wenig wie ehemalige Spieler aus diesen Vereinen. Aber beide Vereine haben namenhafte Geschwister in der Deutschen Nationalmannschaft und beide Spieler begannen ihre Karriere in den Gelsenkirchener Clubs. Die Rede ist von Draxler (BV Rentfort) und Özil (Firtinaspor Gelsenkirchen). Durch dieses Duelle der Weltmeisterbrüder wurde dieses Spiel richtig gut gehypt, was zur Folge hatte, dass dieses Entscheidungsspiel erstaunlich gut besucht wurde. Sogar RevierSport war mit einem Kamerateam vor Ort und zeigte diese Partie live im Internet.
Ich hatte bis zur Ankunft am Stadion immer noch Bedenken, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde. Es regnete ununterbrochen und gespielt wurde auf einem Rasen. Dann bin ich etwa 15 Minuten vor Anpfiff am Stadion und stelle fest, das Spiel findet statt. Jackpot. So konnte ich endlich mal eine Stadionperle aus Gelsenkirchen kreuzen. Das Fürstenbergstadion bietet eine große überdachte Sitzplatztribüne. Um den ganzen Platz sind alte, vergammelte und vor allem mit Gras überwucherte Stehtribünen. Sehr beeindruckend.
Schon beim Eingang habe ich die ersten Hopperkollegen getroffen. So wurde das durchaus schön anzusehende Spiel im Fluge verquatscht. Beide Seiten spielten mit offenem Visier, was zur Folge hatte, dass es auf beiden Seiten direkt drei Mal klingelte. Im Elfmeterschießen versagten den Türken die Nerven (Zwei Elfmeter über das Tor), sodass Rentfort als Aufsteiger jubeln durfte. Diese wurden auch von einer größeren Gruppe (vermutlich 2. Mannschaft) unterstützt, sprich einige Anfeuerungsrufe und Pöbeleien.
Alles in Allem ein gelungener Fussballabend.
















Dienstag, 31. Mai 2016

Post SV Düsseldorf 1-10 SV Rhenania Hochdahl II (1-4)

Poststadion Nebenplatz (KR), Zuschauer: 20
Kreisliga B, Gruppe 2 (Düsseldorf), 34. Spieltag

Heute gab es nochmal ein Pflichtspiel unter der Woche. Der abgeschlagene Tabellenletzte empfing den zwei Plätze besser positionierten Gast aus Erkrath.
Von Beginn an ging das Spiel nur in eine Richtung. Die zehn Tore waren immer noch zu wenig. Der Anschlusstreffer hingegen war hochverdient. Auch eine Rote Karte für die Düsseldorfer war hier nicht hilfreich.
Im Grunde genommen wurde die Partie mit den ganzen anwesenden Hoppern nur verquatscht.
Gespielt wurde natürlich nicht auf dem Rasen, sondern auf dem Kunstrasen nebenan. Ein paar Bänke auf einer Seite. Mehr hatte dieser Platz nicht zu bieten.