Donnerstag, 29. Oktober 2015

TSV Norf 1-1 n.E. 6-7 TSV Bayer Dormagen (0-1)

Von Waldhausenstadion Nebenplatz 1 (Asche), Zuschauer: 71
Kreispokal (NE/GV), Achtelfinale

Donnerstag Abend war Kreispokal in Neuss angesagt, Kreisliga B gegen Bezirksliga. Auf dem Papier eine klare Sache. In der ersten Halbzeit spiegelte sich der Klassenunterschied eindeutig wider. Dormagen ging durch einen direkt verwandelten Freistoss verdient in Führung. In der zweiten Halbzeit gaben dir Norfer alles um doch noch irgendwie die Wende zu schaffen. Die Hausherren haben viele Chancen gelassen um dann kurz vorm Ende doch noch den Ausgleichstreffer zu machen. Nach dem 1-1 hätte es dann noch eine Rote Karte gegen einen Dormagener Verteidiger geben müssen, da er als letzter Mann den Angreifer per Check aufhielt. Auch zwei weitere gute Einschussmöglichkeiten wurden nicht genutzt. So endete das Spiel nach 90 Minuten 1-1. Da es im Kreispokal keine Verlängerung gibt, wurde der Sieger im Elfmeterschießen gesucht.
Dormagen fing an und  Norf legte dementsprechend nach. Die ersten beiden Schützen trafen, ehe 2 Dormagener nicht trafen. Dann kam der Mann der Stunde von Norf und wollte einfach seinen Elfer per Lupfer in die Mitte verwandeln. Da der Torwart einfach stehen blieb, war der Elfer einfach ein Witz. Da der fünfte Elfer der Norfer auch nicht drin war, ging es weiter. Der Torwart der Dormagener verschoss Elfer Nummer 6. Der dritte Matchball für Norf. Der Schütze schoss aber ganz neben das Tor. Also waren bei beiden nun Schütze Nummer neun dran. Der Dormagener verwandelt sicher, nicht so der Norfer, welcher kläglich scheiterte. Wenn ich der Torwart der Norfer wäre, würde ich der Mannschaft mal ne ordentlich Ansage machen.

Gespielt wurde auf dem Nebenplatz, da der Hauptplatz kein Flutlicht hat. Es wurde extra für das Spiel ein Bierstand errichtet. Es gab Einlaufmusik sowie ein Torjingle. Der Platz hatte allerdings nichts besonderes. Ein einfacher Ascheplatz ohne Ausbau.











Mittwoch, 28. Oktober 2015

Borussia Dortmund 7-1 SC Paderborn (3-1)

Signal Iduna Park, Zuschauer: 74.605 (ca. 4.000 Gäste)
DFB-Pokal, 2. Runde

Paderborn zu Gast in Dortmund. Im April dieses Jahres gab es die Partie schon einmal. Damals gewann Dortmund 3-0. Nun sind die Paderborner wieder Zweitligist und haben mit ihrem neuen Trainer Stefan Effenberg einen guten Lauf.
Dies zeigte sich auch auf dem Spielfeld. Paderborn begann mit hohem Pressing . Dieses Pressing führte auch zur Führung. Bürki ging ins Dribbling gegen Lakic und sah alles andere als gut aus. Dieses Gegentor war dann auch der Startschuss zu einem Offensivspektal. Dortmund spielte Paderborn an die Wand und versuchte bis zum Ende des Spiels Tore zu schießen. In der Höhe ging der Sieg vollkommen in Ordnung.
Der Paderborneranhang brachte einiges mit. Wenn man bedenkt, dass das Spiel an einem Wochentag um 19 Uhr stattfand, sind über 4.000 Gästefans schon ordentlich. Das eine oder andere Mal waren diese auch zu hören. Die Südtribüne erwischte mal einen besseren Tag und sorgte ebenfalls für gute Stimmung.





Sonntag, 25. Oktober 2015

Borussia Dortmund 5-1 FC Augsburg (3-0)

Signal Iduna Park, Zuschauer: 81.359 (ca. 1.000 Gäste)
1. Bundesliga, 10. Spieltag

Heute spielte der Tabellenletzte bei uns. Normalerweise eine sichere Niederlage für unsere Borussia, da sie ein Talent entwickelt hat, Mannschaften die am Boden liegen Aufbauhilfe zu leisten.
Allerdings zeigten die Dortmunder, dass es auch anders gehen kann. Es wurde ein nie gefährdeter Sieg gegen die Augsburger eingefahren.

Die Stimmung war trotz des hohen Sieges ausbaufähig, was aber auch an den beiden verstorbenen Mitgliedern der Fanszene liegen kann.
Die Augsburger hatten nicht viele Fans mitgebracht, sodass diese in die Ecke verfrachtet worden sind. Selbst beim Torjubel habe ich diese nicht wahrgenommen.






Mittwoch, 21. Oktober 2015

CfR Links Düsseldorf II 0-1 DJK Tusa 06 Düsseldorf II (0-0)

BZA Pariser Straße, Zuschauer: 12
Kreisliga B Gruppe 1 (Düsseldorf), 1. Spieltag

Heute gönnte ich mir endlich den geilen Ground vom CfR Links. Der Düsseldorfer Verein spielt auf der linken Rheinseite in Heerdt. Der heutige Gast kam natürlich von der rechten Rheinseite, so wie es sich für einen Düsseldorfer gehört. Beide Mannschaften trennten lediglich 4 Tore. Spannung war also vorprogrammiert.
Tusa ging von Anfang an aggressiv in die Zweikämpfe und hatte auch die ersten guten Chancen. Der CfR brauchte knapp 20 Minuten um in die Partie zu kommen, war aber dann auch spielbestimmender und hatte mehr Zug zum Tor. Allerdings war das Highlight der ersten Halbzeit der Kaffee und der Smalltalk mit nem Freund.
Zweite Halbzeit, zweiter Kaffee und direkt das 0-1 für Tusa. Ein schöner Schuss aus gut 30 Meter. Der Stürmer hat genau gesehen, dass der Torwart zu weit vorm Kasten stand. Ab da an spielte nur noch der CfR. Tusa verlegt ihr Spiel aufs Kontern.Die Heimmanschaft hatte viele gute Aktionen, bei vielen fehlte aber die letzte Konsequenz oder das nötige Glück. Auch Tusa hätte den einen oder anderen Konter besser spielen können. So blieb es beim 0-1, was unterm Strich auch in Ordnung geht.

Die Anlage verfügt über einen Kunstrasenplatz, welcher auf einer Seite sowohl 3 Stufen aufweist, als auch einige Sitzschalen, welche wohl aus dem alten Rheinstadion sind. Auf der anderen Seite gab es noch einen kleinen Unterstand, welcher ebenfalls eine Sitzreihe hat. Hinterm Tor gab es dann noch einige Bierzeltgarnituren sowie der Balkon vom Vereinsheim, um das Spiel zu verfolgen.









Dienstag, 20. Oktober 2015

VfR Hangelar IV 2-6 Umutspor Toisdorf (0-2)

Sportplatz Hangelar, Zuschauer: 20
Kreisliga C Staffel 5 (Sieg), 3. Spieltag

Mal wieder verbrachte ich die ersten Tage der Woche im Studiumsort Hennef. Also machte ich mich direkt auf die Suche nach einem Kick in der Nähe, allerdings war die Auswahl nicht so groß. Besser gesagt, es gab nur ein Spiel in der Nähe. Zumindest musste ich nicht lange überlegen, wohin ich fahren wollte. In Sankt Augustin angekommen, erwartete mich ein Spiel in der letzten Liga im Kreis Sieg. Der Tabellenzweite gegen den Tabellensechszehnten. Genauso spielten die auch. Umutspor dominierte Ball und Gegner nach belieben. Die Pausenführung war allemal verdient. Sekunden nach dem Wiederanpfiff fiel auch schon das 0-3. Danach gab es einen Elfmeter für die Gäste, was somit das 0-4 bedeutete. Kurze Zeit später erzielten die Gäste das 0-5 durch einen wunderbar herausgespielten Treffer. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis es zweistellig wurde, als Hangelar in der Offensive auch mal stattfand. Dem 1-5 Ehrentreffer, folgte noch ein zweiter per Elfmeter. Beim Strafstoß gab es dann noch eine Rote Karte für den Abwehrspieler der Gäste. In Unterzahl spielte Troisdorf trotzdem besser als die Hausherren, was sich im Treffer Nummer Sechs zeigte.

Das ganze Spiel habe ich dann mit einem türkischem Anhänger der Gäste verbracht, der mir einen Kaffee ausgegeben hat und mir ein paar Infos über den Verein und Spieler verriet. Allemal besser als alleine zu gucken.

Der Sportplatz hat immerhin eine Stufe auf einer Seite als Ausbau. Vereinzelt stehen auch noch eine paar Sitzbänke. Der Kunstrasenplatz kann da eher punkten, da es sich um die neueste Generation handelt.






Sonntag, 11. Oktober 2015

BV Wevelinghoven 1-1 SC Grimlinghausen (1-1)

BSA Hemmerdener Weg, Zuschauer: 50
Kreisliga A (NE/GV), 9. Spieltag

Der 9. Spieltag bescherte den Grimlinghausenern ein Gastspiel in Grevenbroich. In den letzten Jahren sah man gegen BVW nicht so gut aus. Auch heute standen die Zeichen wegen der vielen Ausfälle eher schlecht.

Die Gastgeber machten auch von Anfang an Druck und gingen verdient mit 1-0 in Führung. Auch nach dem Führungstreffer hatte man noch zahlreiche weitere Gelegenheiten, die Führung auszubauen. Allerdings scheiterten sie meist an sich selber oder an dem gut aufgelegten Torwart der Gäste. Einen der wenigen Konter konnte wiederum der SCG zum Ausgleich nutzen.
Nach der Pause das selbe Bild. Wevelinghoven stürmt an und scheitert wieder an sich selber. Aus dem nichts hätte Grimlinghausen das 1-2 machen müssen, doch der Stürmer verzieht aus drei Metern.

Auch die 15 Minuten Überzahl nutzten den Gästen nicht, um hier noch einen Lucky Punch zu setzen.

Gespielt wurde auf dem Hauptplatz der Gäste, der wie ein Acker aussah. Dieser Acker hatte auf zwei Seiten einen Ausbau von zwei Stufen. Ansonsten ein Platz wie jeder andere.







Donnerstag, 8. Oktober 2015

Sportfreunde Katernberg 0-5 SC Frintop 05/21 (0-2)

Stadion Lindenbruch, Zuschauer: 25
Kreispokal Essen Nord-West, Achtelfinale

Der Zuschlag für den Zweihundertsten Ground geht nach Essen. Genauer gesagt zu den Sportfreunden aus Katernberg.
Als ich im Sommer gehört habe, dass das Stadion Lindenbruch im nächsten Sommer dicht gemacht werden soll, musste ich noch schleunigst dahin. Glücklicherweise spielten die Sportfreunde an diesem Donnerstag zu Hause im Pokal gegen Frintop. Sofort war klar, dass alle andere Planungen übern Haufen geworfen werden und nur noch das Spiel angepeilt wird. Ein klein wenig Schicksal ist es, dass dies auch direkt ein Jubiläumsground ist. Trotz eines Staus von acht Kilometern (nur weil gegafft wurde) habe ich es noch rechtzeitig zum Anstoss geschaft. Das Spiel war sehr einseitig. In der ersten Halbzeit hatte der Gastgeber in der gegnerischen Hälfte nicht einen Ballkontakt. Der einzige Grund, warum es nur 0-2 stand ist dem Unvermögen der Gäste sowie dem Torwart der Heimmannschaft geschuldet. Zweite Halbzeit, selbes Bild. Bei den Gastgebern schwanden von Minute zu Minute die Kräfte. Dadurch hatte Frintop mehr Platz zum Kombinieren. Schöne Spielzüge waren die Konsequenz. Auch in der zweiten Halbzeit scheiterten die Gäste am Torwart, Aluminium, dazwischenfliegende Abwehrspieler oder an sich selbst. Das Spiel hätte gut und gerne auch 0-20 ausgehen können. Katernberg hatte immerhin einen Torschuss aus 30 Metern zu verbuchen.
Die lustigste Szene hatte allerdings ein Verteidiger von Frintop, der unbedingt eine gelbe Karte haben wollte. Als er dann ein Tor mit dem Kopf machte, ging er zum Schiri und sagte, dass er es mit der Hand gemacht hätte. Das Tor wurde aberkannt und der Schiri gab dem Verteidiger die gelbe Karte. Meiner Meinung nach hätte er eigentlich nur sein Trikot beim Jubeln ausziehen müssen um eine gelbe Karte zu erhalten.

Das Stadion bietet auf beiden Längsseiten viele alte Stufenreihen, welche teilweise hinter einem der Tore zusammenlaufen. Lediglich die andere Torseite ist ebenerdig. Auf einer Seite gibt es noch einen kleinen Unterstand auf der obersten Stufe, Einfach ein feines Ding, zumal hier auch noch auf Asche gekickt wird.